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Experten gegen Fluglärm


Rede anläßlich der Montagsdemo am 29.10.2012

Professor Thomas Münzel, Universitätsmedizin Mainz

Zunächst möchte ich mich bei allen Demonstranten und Bürgerinitiativen bedanken, insbesondere auch den Organisatoren der Demo von heute, Gegenwind, für die mittlerweile 38. Montagsdemonstrationen, die hier am Flughafen stattgefunden haben. …. weiter zur kompletten Rede (PDF)


Rede von Dieter Faulenbach da Costaweiter zur kompletten Rede (PDF)




Deutscher Ärztetag fordert umfassenden Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm
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Lärmminderung durch Verlagerung von Charterflügen
Eine Umsetzung des Ramsauer-Konzeptes

Die Zunahme der Lärmmenge über dicht besiedelten Gebieten im Rhein-Main-Gebiet seit der Eröffnung der vierten Landebahn bereitet auch dem Bundesverkehrsminister Ramsauer Sorgen. So schlug er in einer Presserklärung am 2. April 2012 vor, Lärmspitzen auf andere Flughäfen zu verlagern.
Hier soll das Augenmerk auf das Segment der Charterflüge gelenkt werden und gefragt werden, in wieweit eine Verlagerung dieser Flugarten auf andere Flughäfen im Flughafensystem Frankfurt die Lärmmenge mindert. Charterflüge besitzen Ziele in den Feriengebieten des Mittelmeers und der Kanaren und heben sich von den Linienflügen mit Zielen in Europa ab, als diese von besonderen Fluggesellschaften angeboten werden, wie z.B. Condor. Seit Jahren wird über das Flughafensystem Frankfurt diskutiert, zu dem die Flughäfen Frankfurt-Hahn, Köln und bald auch Kassel gehören, und über Verlagerungen von Flügen auf diese Flughäfen, um Frankfurt zu entlasten. Die Charterflüge in Frankfurt besitzen im Unterschied zu den Linienflügen keine Funktion für das Funktionieren des Frankfurter Drehkreuzes. Europaflüge der Linienflüge füllen die Langstreckenflüge ab Frankfurt mit Passagieren und Fracht. Bei Charterflügen ist dies aber nicht der Fall. Daher können diese ohne Einbußen für die internationale Drehkreuzfunktion von Frankfurt auf die Flughäfen des Flughafensystems Frankfurt verlagert werden. Deutschlandweit besitzen die Charterflüge einen Anteil von 40% von den Flügen mit Zielen in Europa. Schätzt man konservativ den Anteil der Charterpassagiere in Frankfurt auf 25%, so würde eine Verlagerung die Flugbewegungen in Frankfurt um einen entsprechenden Prozentsatz senken, d.h. von ca. 500.000 auf ca. 375.000 pro Jahr. Wichtig ist dann eine Begrenzung der Lärmmenge für Frankfurt auf 375.000 Flugbewegungen, damit die Einsparung von 125.000 Flugbewegungen nicht vom Wachstum aufgesaugt wird.

Prof. em. Dr. Richard Vahrenkamp


Deutscher Fluglärmdienst e.V.
widema


Feinstaubmessungen in Flörsheim am Main (PDF)
Erste Ergebnisse der Messreihen
Pressekonferenz am 12. April 2012


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